Beerdigung

Wenn ein Gemeindeglied im Sterben liegt, dann kann unser Pastor zu einem Besuch gerufen werden: Er feiert dann noch ein letztes Mal mit dem Sterbenden und der Familie das Abendmahl.

Wenn ein Mitglied unserer Kirchengemeinde – oder auch ein Christ, der in unseren Ortschaften gewohnt hat, aber einer anderen Konfession angehörte – gestorben ist, läuten wir am Folgetag (oder nach Absprache) um 11 Uhr unsere Totenglocke, oft kommen die engsten Angehörigen dann in unsere stille Kirche, um zu trauern und sich mit Blick auf die leuchtenden Altarkerzen in der Hoffnung bestärken zu lassen, dass Jesus uns durch das Dunkel des Todes in seinen Himmel bringen kann.

Die Trauerfeier findet dann in der Friedhofskapelle statt, oft mit anschließender Beisetzung – wenn der Sarg noch zur Einäscherung überführt werden soll, kommt die engste Familie später noch einmal zusammen, auch dann beginnt die Beisetzung würdevoll in unserer Kapelle. Wenn zu erwarten ist, dass eine sehr, sehr große Trauergemeinde ein Kirchenmitglied betrauert, dann kann die Trauerfeier im Ausnahmefall in unsere Martinskirche verlegt werden.